Deutsches Sprache – totes Sprache!

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„Ganz schönes Aprilwetter im heurigen März!“
„Ja Mai, im Februar war’s schöner!“

Solche Dialoge höre ich derzeit öfter – und bin schon froh, daß sich meine Mitmenschen sich einer 1/2-wegs klaren Aussprache und verständlicher Grammatik befleißigen!

Da kann schon mal ein Ausblick auf’s Outlook getätigt werden, oder es wird festgestellt, daß man im Stau nicht vorwärts kommt.

Gegen Stilblüten oder einfach nur bekloppten Gelabers habe ich an und für sich auch nichts:
Aber bei gewissen Sachen bekomme ich einen massiven (sorry!) Kackreiz:
a) „Ich tue morgen…“
b) „Du fährst einen Bordelli GTI? Ich fahre das selbe Auto!“
c) „Ich gehe jetzt nach der Firma…“
d) „Bist du Bahnhof? Komm isch gleisch mit!“
e) und noch ca. 4552 andere sprachliche Vergewaltigungen, die mir nun partout nicht einfallen wollen!

Aber was will man dagegen unternehmen?
Was tausende von Deutschlehrern in jahrelanger, mühevollen Lehrtätigkeit, nicht in die Birnen solcher Kandidaten prügeln konnten, kann ich heute auch nicht mehr ändern!

Denn:
bei a) ist so wie so Hopfen und Malz verloren.
bei b) kann man dem Betreffenden seine Verfehlung zwar erklären, aber in 85% der Fälle, wird er es nicht kapieren.
bei c) gilt das gleiche wie bei a).
bei d) werde ich den Teufel tun, zu korrigieren da
1. ich keinen in die Fresse gehauen haben will und
2. es ohnehin in fünf Jahren gültige Grammatik und Orthografhie sei wird!
bei e) kann man nur das deutsche Schulsystem, die Umstände oder Uli Hoeneß verfluchen.

Den Kultusministern in Deutschland ist diese Problematik schon längst bekannt. Und wie wird reagiert?
Mit einer Rechtschreibreform und Rauchverbot!
Nun ja, eine Sprache sollte wohl auch flexibel sein, sich dennoch an gewisse Regeln halten.
Das Wörter wie „Saftschubbse“ oder „googeln“ im Duden stehen ist wohl der Zeitgeist, aber erklären sie mal einem Engländer, was ein „Handy“ ist!
Sämtliche neuen Sportarten hören sich wie Münchener Stadtteile an (extreme Schwabing, Power-Pasing, Nordic-Germering, etc…), das Computer- und Netzlatein hätte ein Zeitreisender aus dem Jahr 1995 nicht mal annähern verstanden und normale Berufsbezeichnungen kann ohnehin kein normaler Mensch mehr übersetzen (der Verfasser schimpft sich einen DTP-Operator!).

Also Kauderwelsch! Schöne neue Zeit…

Mit diese Dekanregunge werd isch jetzt auch Schluß machen tun, bevor isch noch anfangen tue immer das selbe zu schreibn!
Wie habn schon große Filosofentypen Erkan und Stefan immer gesagt:
Bildung bremst!

In Sinne

Krasses Carsten

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Hoettges

Hoettges

3 Comments

Koppenbrink

Hallo Hilfmischmah ! Wie gean isch misch imma mit disch
valache ( Guck mal nach, was ich der lieben „Mondelfe“ als Kommentar zum Thema „Schreibschule“ geschrieben habe

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