Dornröschen: Die ungeschminkte Wahrheit!

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Dornröschen schaute kurz nach dem Wachkuss des Prinzen erst einmal auf die Uhr und erschrak alsbald:
Total verpennt!
Boah, war das eine Sause! Den letzten Wodka-Bull hätte sie wohl doch lieber weg gelassen…

Kurz darauf erblickte sie den Prinzen und ihre ohnehin angeknackste Laune, fiel in Richtung ‚total beschissen drauf‘.

„Ey, Alta! Wer bist’n du eigentlich, wie kommste hier rein und was soll die Knutscherei hier eigentlich bedeuten?“
„Ähhh… Ich bin der Märchenprinz, der dich nach hundertjährigem Schlaf wachküssen sollte…“

Hundert Jahre?
Scheiß-die-Wand-an… sämtliche Termine waren jetzt wohl als ‚kurzfristig verspätet‘ anzusehen.

„Märchenprinz? Du??? Jetzt mal im Ernst: Haste schon mal in den Spiegel geschaut?“
„Was willst du mir damit sagen, holde Maid?“
„Das du aussiehst, wie ne Kiste Kröten, Macker! Ausserdem halte ich dich nicht für einen Prinzen, sondern für einen perversen Stalker, der es mit Komabäuten treibt!“
„Wie bitte?“
„Nie Kill Bill geguckt? Egal: Wenn du dich nicht bei drei verpisst, rufe ich sofort den Hausmeister, die Bullen oder meinen großen Bruder!!!“
„Aber ich habe die Dornenhecke zerschnitten um zu dir zu gelangen…“
„Auch noch Sachbeschädigung, was haste denn sonst noch so auf dem Kerbholz?“
„… ich verstehe nicht…“
„Fassen wir mal zusammen:
Sachbeschädigung, Einbruch und Hausfrieddensbruch und sexuelle Belästigung – da kommt schon gut was zusammen! Da kannste nur hoffen, dass du nicht vorbestraft bist…“

Der Prinz war ein wenig perplex: Das sollte die anmutige Prinzessin Dornröschen sein, von der alle Welt sprach und ihr anmutiges Wesen pries?

„Seit hundert Jahren versuchen Prinzen aus aller Herren Länder, die unüberwindliche Dornenhecke zu überwinden um die holde Prinzessin Dornröschen aus ihrenm Schlaf zu befreien. Viele liessen dabei ihr Leben und jetzt hat es mal einer geschafft, und der wird vor den Kadi gezogen…“
Nölte der Prinz rum.
„OK: Die Hecke hätte ich mal schneiden können – aber warum holt ihr Prinzen nicht einfach einen Gärtner? Aber ihr Asis kommt ja nicht drauf, und deswegen habe ich verpennt! Und dabei hatte ich ein wichtiges Vorstellungsgespräch…
By the way: Prinzessin Dornröschen???“
„Warum fragst Du? Bist Du nicht Dornröschen?“
„Doch, doch: Petra Dornröschen, nicht Prinzessin Dornröschen! Die wohnt in der Gebrüder-Grimm-Allee!“
„Ähhh, bin ich demnach falsch?“
„Das ist hier die Gebrüder-Grimm-Straße, du Vollpfosten! Wer lesen kann, ist hierbei mal wieder komplett im Vorteil…“
„Drecks Märchen…“
„Selbst schuld: Wer Märchen erzählt bekommt und daran glaubt, der verdient es eben nicht besser!“

Nun liebe Kinder:
Was lernen wir daraus?

Richtig!
Erstens: Wie man es macht isses verkehrt!
Zweitens: Glaubt keinem, der euch Märchen erzählt – und davon gibt es derzeit viele!
Drittens: Solltet ihr Dornenhecken überwinden müssen, fragt lieber Jemanden, der etwas davon versteht. Die gelben Seiten sind da sehr hilfreich!
Viertens: Carsten hat mal wieder kostenlose Werbung für die gelben Seiten gemacht!

Möge der Onko mit Euch sein…

In diesem Sinne:

Euer Carsten

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Hoettges

Hoettges

10 Comments

Hoettges

Siehste:
Keiner hat Dich agerufen!!!

Erstmal alles alleine versuchen, und den Misserfolg danach auf andere schieben, bevor Fachmänner geholt werden!

Da haben wir es ja schon wieder…

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Hoettges

Hmmmppffggnnn…

Soll das etwa heißen, dass nur weil du Deinen AB verpeilst hast, bin ich mit meiner Story im Unrecht???

GEGENDARSTELLUNG:
Sorry Dornröschen, aber der liebe Herr Gummibär hatte keinen Plan von seinem AB – somit hätte die Verpennzeit deutlich unter 100 Jahren leigen können!
(Die Red. von Carstens Welt)

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