Ein Exkurs über Stellardynamik

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Folgende Szene spielte sich immer und immer wieder ab:

Das Telefon klingelt, der Superstar hebt ab.
Superstar: „Superstar…“
Anfufer: „Hallo Superstar, ich suche dich!“
Superstar: „Wers’n da?“
Anrufer: „Deutschland!“
Superstar: „Du bist Deutschland?“
Anrufer: „Ja, und ich suche dich!“
Superstar: „Also wenns um den nicht bezahlten Deckel im ‚Nassen Dreieck‘ geht…“
Anrufer: „Ach Du warst das… Na egal – ich rufe aus einem anderen Grunde an…“
Superstar: „Welchen?“
Anrufer: Habe ich doch schon gesagt: Deutschland sucht den Superstar!“
Superstar: „Ääähh, warum denn, bitteschön?“
Anrufer: „Ich habe keinen!“
Superstar: „Du sorry, aber ich kann mich auch nicht zerreissen, da kann ja jeder kommen…“

Was lernen wir daraus?
Nun, zum einen, dass Deutschland immer und immer wieder den gleichen Fehler begeht – zum anderen, dass kein Superstar Deutschland mag!
So könnte man urteilen, sollte man Pessimist sein, aber das Glas ist nicht halbleer, sondern nur beschissen eingeschenkt!

Also sollte man auch mal die guten Seiten dieses Dialoges sehen:
– Deutschland gibt nicht auf, es immer wieder zu versuchen!
– Superstars sind alles arrogante Arschlöcher, die Deutschland eigentlich nicht nötig hat!
– Die Telekom verdient sich daran dumm und dusselig…

Aber Deutschland ist ja innovativ! Also buk es sich seine Superstars selbst:
Aus einer großen grauen Masse völlig talentfreier Vollidioten, sollten die Superstars hevorgehen:

Blöde Masse: „Hallo Deutschland, ich bin da, um mich finden zu lassen!“
Deutschland flüsternd zu Carsten: „Psst… hast du noch einen Plan B auf der Pfanne?“
Carsten: „Neee, ohne mich diesmal – ich bin weg! Sie selber zu, wie du aus der Nummer rauskommst!“
(Carsten verschwindet umgehend! Er ist immer noch ein wenig von den ewigen Anrufen Deutschlands, die diesem Treffen hervorgingen genervt…)
Blöde Masse: „Was’n nu?“
Deutschland: „Geh mal mit dem Dieter spielen…“

Und diesmal war Deutschland aus dem Schneider!
Wohl dem, der einen Dieter hat.

Aber die Golem, die der Dieter schuf, lähmten den Geist der blöden Masse noch mehr – obwohl sie nicht lange lebten! Zumindest hatte der Dieter ein mehr recht als schlechtes Einkommen, somit war Deutschland nur nur mit der blöden Masse Hartz4-belastet.

Doch der Superstar war immer noch nicht gefunden!

Kurze Zeit später diskuttierten Gott, Elvis P., Carsten und Melanie DD. (Praktikanntin einer Münchener Werbeagentur) über diesen Zustand:
Gott: „Sacht mal Folks: Warum findet Deutschland eigentlich keinen Superstar?“
Elvis P.: „Hmmm, weiß ich auch nicht – in der Hinsicht ist Deutschland ein Ghetto!“
(Elvis fängt leise an zu singen…)
Gott: „Glaube ich nicht!“
Carsten: „Du glaubst nicht?“
(lacht sich kaputt…)
Gott: „Megawitzig, ich lach mich kaputt – aber sag mal Carsten: bist du nicht aus Deutschland?“
(jetzt kichert Gott)
Carsten: „HALLO! Nur weil ich mal einen kleinen Spaß mache, ist das noch lange kein Grund patzig zu werden!!!“
(Carsten trink angesäuert einen Schluck Einbecker Brauherren Pils, da der Onko alle ist, und spült mit einem Astenbecker Doppelkorn nach! Boris Becker hat mit dieser Szene nichts zu tun.)
Melanie DD.: „Also wenn ich mal was sagen darf…“
Gott, Elvis P. und Carsten im Chor: „NEIN! Sing lieber was schönes und geh‘ mit dem Dieter spielen!“

Quintessenz:
Höhere Mächte verhindern, dass
a) Deutschland den Superstar findet
b) die Bayerische Regierung jemals Eingebungen jeglicher Art erhält und
c) ein siebenstelliger Eingang auf meinem Kontoauszug erscheint!

Daher folgender Rat ans Volk:
Nicht aufgeben! Weiterhin am Kreisel nicht blinken, Oettinger trinken, falsch singen und mit dem Dieter spielen – Der Weg ist das Ziel!

In diesem Sinne

Euer Carsten

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Hoettges

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