Goleo

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Die Firma, die sich die Rechte an dem WM-Maskottchen Goleo für 28 Mio. Euro gesichert hatte, ist pleite!

Keiner wollte Goleo kaufen – wen wundert’s? Goleo hat einfach nicht den Nerv des Fußballfans getroffen, darum bleibt er wie Blei in den Verkaufsregalen liegen.

Es erhebt sich nun die Frage warum?
Meiner Meinung nach haben mal wieder unsere megakreativen Werbe- und Marketingfuzzys schuld! Heutzutage wird bei solchen Entwicklungen nur noch die persönliche Eitelkeit befriedigt, als an das Produkt bzw. die Zielgruppe zu denken!
Die Macher von Goleo sind mit Sicherheit hippe, junge Yuppie-Typen, für die Fußball ein Sport für Proleten darstellt, was sie aber nicht daran hindert für einen haufen Schotter ein Maskottchen zu entwickeln, welches mit Fußball nicht wirklich etwas zu tun hat (ausser dem Deutschen Trikot – aber ohne Hose! Naja… und natürlich Goleos kongeniales Sub-Maskottchen „Pille“!).
Ich kann mir das Schulterkopfen vorstellen, als einem genialen Texter der Name Goleos eingefallen ist: aus Goal und Leo (also aus Tor und Löwe!) wird Goleo – Welch ein Geistesblitz! Nun gut, „Töwe“ hätte sich auch nun wirklich bekloppt angehört…

Bei den gelben Seiten kennen sich, wenn man der Werbung glauben schenkt, alle aus.
Schön! Warum werden dann bei solchen Entwicklungen Leute hinzugezogen, die keine haben?

Die Antwort liegt in unserer derzeitigen Gesellschaftsstruktur: heutzutage bekommt man keine Jobs aufgrund von Qualifikationen sondern durch Oberflächlichkeiten! Im Gegenteil – Kompetenz kann heute sogar hinderlich sein. Und wenn ein gelackter Schnösel mit seinen beiden Praktikantinnen, die alle Jürgen Klinsmann für den Bundesinneminister unter Karl dem Großen (1852-1923) während der Währungsreform halten, kommt dabei natürlich Goleo raus!
Nochmal: wen wundert’s!

Mich nicht! Denn ich kenne solche Werbefuzzys (bin selbst einer!). Und ich denke, es gibt von solchen Klugscheißern in jeder Branche welche! (Hand aufs Herz: jeder kennt sie und jeder ärgert sich über sie – aber keiner tut etwas gegen sie!)

So reiten wir also weiter Firmen (und damit Arbeitsplätze!) in die Scheiße! 40.000 Firmenpleiten? Mehr nicht??? Na, dann geht’s doch noch!
Sollte man aber mal selber von einer solchen Unfähigkeit 25jähriger BWL-Studenten betroffen sein, sieht die Sache anders aus!!!

Darum mein Aufruf: schreibt mir, wenn Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt, machen musstet oder gerade macht!

In diesem Sinne

Euer Carsten

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Hoettges

Hoettges

3 Comments

Mag

Stimmt! Einmal mehr zeigt sich, dass man das Geld besser „Fans von der Basis“ gegeben hätte! Die hätten ein wirkliches Maskottchen mit Herz kreiert. Die Werbefuzzies hingegen sind irgendwie abgehoben.

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Hoettges

Danke für die Zustimmung!

Genau das wollte ich damit sagen, denn wenn fußballunwissende BWL-Yupiies sich in diesen Sport einmischen, kann deutsches Bier auch gleich in Brasilien gebraut werden!

Somit verschwinden alle originären Kleinigkeiten unseres Lebens Stück für Stück – aber die Politiker schreien nach der deutschen Leitkultur!

Prost Mahlzeit…

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