Wider besseren Wissens 2.0

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„Was Ißt’n da?“
„Döner.“
„Wie kann man nur sowas essen?“
„Abbeißen, kauen, runterschlucken, danach wieder von vorne bis zum letzten Stück!“
„Ha, ha… ich meine warum…?“
„Is‘ lecker!“
„Ist doch ungesund oder?“
„Mag sein!“
„Und warum isste den Mist dann?“
„Nochmal: Is‘ lecker!“
„ich würde den Scheiß nicht essen.“
„Und mir ist das scheißegal!“
„Naja, ich sterbe nicht mit sechzig am Herzinfarkt…“
„Nee, haste recht: Wennde so weiter machst schon viel früher!“
„Willste mich verarschen?“
„Danke. Is‘ aber nicht nötig, dass tuste gerade schon selber.“
„Arschloch!“
„Weiß ich, kannst Dich aber noch bessern…“

Solche Dialoge führe ich derzeit öfter.
Warum eigentlich?
Eigentlich sollte die Frage lauten: Warum interessieren sich so viele Leute für meine kleinen Fehler und Gelüste?
Der Döner im vorangegangenen Gespräch ist da nur eine Variable für andere, zumeist triviale, Sachen wie Freizeitgestaltung, Styling, mein Benehmen, mein Onkogenuß, Werder Bremen oder alles andere, welches meine Mitmenschen besser können und/oder wissen als ich!

UND WEHE MAN ÜBT KRITIK AN DEN KRITIKERN!
Einen Besserwisser auf sein besserwissen hinzuweisen gleicht einer Beleidigung der schlimmsten Sorte!
Fast noch schlimnmer ist eine beleidigte Reaktion auf das Bessergewissere des gottgleichen Gesprächspartners, da dieser es ja nur „gut gemeint“ hätte!
Aber ein Eingehen auf die Hirngespinste des Kritikers führt unweigerlich dazu, dass man sich im Spiegel nicht mehr anschauen mag.

Egal wie: man ist entweder der Böse oder der Blöde!

Ich persönlich empfinde Kritik von solchen Deppen als Blasphemie, da diese Idioten eigentlich Rosenblätter vor meinen Weg streuen sollten als mich vollzusülzen!
doch man kann ihnen kaum noch entgehen, denn sie vermehren sich im Quadrat zur Zeit – reziprok zur Qualität ihrer Beiträge!

Da ein eifaches In-die-Fresse-hauen zueist zu unangenehmen Gerichtsverfahren führt und sich außerdem komplett unter meinem Niveau befindet, bleibt nur noch die Waffe der Verarschung seiner um sich bekümmerten Mitmenschen!

Doch was ist, wenn diese Pseudo-Wohltäter es nicht einmal merken, wenn sie auf den Arm genommen werden???

Worst-Case-Scenario!!!
Dagegen ist kaum ein Kraut gewachsen…

Hat irgendwer Lösungen parat?
Wenn Ja: Danke!

In diesem Sinne

Euer Carsten

PS: Raucht nicht soviel, treibt mehr Sport, trinkt nicht soviel Alkohol und Kaffee, ernährt euch gesünder, schafft euch mal ein produktives Hobby an, ruft eure Eltern mal wieder an…

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Hoettges

Hoettges

9 Comments

Anonymous

Außerdem liebe ich vegetarische Döner und halte sie für einigermaßen ok, was die ernährungsphysiologischen inneren Werte betrifft (ja, ja, die wichtigen inneren Werte, ha, ha). Und wer im Dönerviertel lebt darf sowieso sein tägliches Manna nicht geringschätzen.

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Hoettges

Siehste:
Sie sind überall! Und sie vermehren sich…
(Eigentlich mal eine gute Idee für einen neuen Verarschungs-Sci-Fi)
Gar nicht erst ignorieren!

Ich für meinen Teil, esse Döner, trinke Onko und rege mich über jeden Vollidioten auf, der meine Kreise tangiert!
Als Raucher bin ich, laut der Medien, ohnehin schon der Antichrist – doch warum muss mir jeder Nichtraucher erklären, dass rauchen ungesund ist?
MANN, MANN, MANN! DARAUF WÄRE ICH VON ALLEINE GAR NICHT ERST GEKOMMEN…

Ich kenne Leute, die so gesund (physiologisch wie psychologisch) gelebt haben, dass ihre ständigen missionarischen Vorträge sie in’s frühe Grab gebracht haben!

Will sagen: Wenn man schon körnerfressend, drogenfrei und absolut langweilig durchs Leben geht, ist das schon OK – solange man die Klappe hält! Ist für beide Seiten gesünder…

Dann mach mal das Dönerviertel noch unsicherer, als es ohnehin schon ist!

Gruß
Carsten

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Hoettges

… by the way:
Was issen so schlimm daran, wenn man sich bei Google auf meinem Blog wiederfindet?

*leichtbeleidigtsei*

Ausserdem ist Dein Name häufiger als „Willi Meier“ bis da mal „Carstens Welt“ auftaucht haben die meisten schon aufgegeben!

Und nun wird ins Bett gegangen!
Bis Morgen…

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